Foto: ThiemannAm Tabellenvierten hat sich der Aufsteiger aus Bönen die Zähne ausgebissen. „Dolberg hat bei uns immer wieder die Lücken gefunden“, meinte Trainer Bernd Lublow nach der knappen Niederlage: „Dagegen haben wir in der Abwehr wenige Lösungen gefunden.“

Dabei hatte der RSV gut ins Spiel gefunden, führte nach zwölf Minuten mit 7:4. Doch der Gastgeber nutzte eine Auszeit, um umzustellen, ging in der Deckung etwas offensiver zu Werke und bekam die Partie in den Griff. Mit einem 4:0-Lauf drehte der SVE das Ergebnis zum 8:7 (21.) – und von da an rannte der Gast hinterher. Bis zur Pause gelang den Bönenern stets der Ausgleich, danach lagen sie wenigstens mit einem Tor zurück. „Wir haben uns zu oft festgerannt im Eins-gegen-Eins. Das ist etwas, wo ich verzweifle, weil ich immer wieder sage, dass das nicht der Weg ist“, monierte Lublow. Altenbögge gab aber nicht auf, auch nicht beim Stand von 23:19 für die Eintracht in der 52. Minute. Zum 23:22 war der RSV zurück in Reichweite, verpasste es dann aber, sich zu belohnen. „Da waren wir nicht pfiffig genug“, meinte Lublow, lobte aber die kämpferische Leistung.