Keine Blöße gaben sich die Verbandsliga-Handballer des RSV Altenbögge im Nachholspiel beim SC Westfalia Kinderhaus. Durch einen knappen, aber nie gefährdeten 27:24 (16:12)-Erfolg springen die Altenbögger mit nunmehr 26:20-Punkten auf den sechsten Tabellenrang.

Nur mit einem Miniaufgebot reiste RSV-Trainer Nadim Karsifi zum Tabellenvorletzten. Lediglich acht Feldspieler plus zwei Torhüter hatte der Coach dabei, allerdings bereits im Vorfeld angekündigt, dass er einige Akteure schonen wolle. Immerhin konnte er die ein oder andere Variante sowohl im Angriff als auch in der Deckung testen. Große Aussagekraft hatte die Partie für den Coach aber im Hinblick auf die Vorbereitung auf die neue Spielzeit daher nicht. „Dennoch muss ich sagen, dass ich sehr zufrieden bin mit den Jungs. Es war unter diesen Voraussetzungen ein bessere Trainingsspiel, wo die Spieler aber alle super mitgezogen haben“, sparte Karsifi nach der Schlusssirene nicht mit Lob.

Nach schleppendem Beginn (4:5/11. Minute) bekamen die Altenbögger die Partie zusehends besser in den Griff. Gute Wurfpositionen wurden jetzt genutzt und der RSV zog bis zur 19. Minute auf 11:7 davon. Doch die Gastgeber kämpften sich nach einer Auszeit ihres Trainers wieder heran und zeigten beim 10:12 (23.), dass sie das Spiel nicht abschenken wollten. Karsifi griff daraufhin ebenfalls ein, nahm eine Auszeit und stellte seine Truppe neu ein. Mit Erfolg: Sie erhöhten wieder das Spieltempo und bauten bis zur Pause ihren Vorsprung auf 16:12 aus.

Spannend war die Partie wie schon im ersten Durchgang lediglich zu Beginn, als Kinderhaus den Rückstand auf zwei Treffer verkürzte. Doch nach dem 21:19-Zwischenstand zog der RSV die Zügel wieder an und führte Mitte der zweiten Halbzeit sicher mit fünf Toren Unterschied (24:19/46.). Im Gefühl des sicheren Sieges ließen die Gäste die Zügel nun etwas schleifen, aber der Sieg des RSV geriet zu keinem Zeitpunkt mehr ernsthaft in Gefahr. „Insgesamt haben wir hier das Beste raus gemacht“, war Karsifi absolut zufrieden.

RSV Altenbögge: Wollek, Kleeschulte – Gerke (4), Florian (2), Busaka (1), Sören Feldmann (1), Stefek (7), Isenbeck (4), Baeck (5), Jungemann (3)