Andre Brandt markierte in Gelsenkirchen acht Treffer, doch zu einem Erfolg reichte das nicht. - Foto: WollekMit einer Enttäuschung starteten die Handballer der RSV Altenbögge in das neue Jahr. Die Bönener gingen aus dem Duell mit dem Tabellennachbarn FC Schalke 04 II als Verlierer hervor. Statt die Abstiegsplätze in der Handball-Landesliga zu verlassen, unterlagen sie in Gelsenkirchen mit 28:33 (11:15) und drohen nun den Anschluss an die Konkurrenz zu verlieren.

„Das musste mal wieder nicht sein“, sagte der Spielertrainer Tino Stracke, einer von vielen Verletzten im RSVAufgebot: „Wir waren nicht chancenlos, auch nicht dem Kader. Dann müssen wir aber spielerisch die Sachen abrufen und uns an die Vorgaben halten.“ Mit Bernd Lublow, Janosch Korkowski und Torben Boltzt halfen drei Akteure aus der Kreisklassen-Reserve aus, blieben letztlich ohne Tor.

Die Gäste erwischten den besseren Start, warfen zunächst eine 3:0-Führung heraus, die die Schalker aber bald aufgeholt hatte. Die Vorstellung der Altenbögger in der ersten Viertelstunde war in Ordnung. Dann folgte allerdings ein Einbruch. „Unerklärlich“, fand den Stracke. Aus einem 6:5 wurde bis zur Pause ein 11:15 aus Sicht der Bönener. „Wir müssen bestimmt nicht mit vier Toren Rückstand in die Pause gehen“, meinte Stracke enttäuscht. Er konstatierte zu viele Einzelaktionen in der Offensive: „Wenn wir uns an die Konzepte gehalten haben, haben wir auch unsere Tore gemacht“, sah er wie schon im alten Jahr Probleme im Angriff. Doch auch in der Defensive fand der RSV diesmal keinen richtigen Zugriff.

Dennoch war die Partie weiter offen. Die Bönener verkürzten nach der Pause schnell auf 13:15 (33.), eine Wende konnten sie dem Spiel jedoch nicht geben. „Wir hatten in der Phase viel Pech“, sprach Stracke von mehreren Pfostentreffern. Die Gastgeber nutzten das eiskalt aus, warfen bis zur 39. Minute einen Fünf-Tore-Vorsprung heraus (20:15.).

Die Altenbögger versuchten in der Folge alles, um wieder heranzukommen, stellte in der Abwehr um, experimentierten in der Offensive. „Aber Schalke hatte immer eine passende Antwort“, sagte Stracke. Näher als auf vier Treffer verkürzte der RSV nicht mehr, geriet im Gegenteil sogar zeitweise mit sieben Toren in Rückstand und musste sich am Ende recht deutlich mit 28:33 geschlagen geben.