Foto: WollekHandball-Landesliga: HSG Herdecke/Ende – RSV Altenbögge (Donnerstag, 20 Uhr, Sporthalle Bleichstein). Viel geändert hat sich nicht an den Voraussetzungen vor dem Spitzenspiel der Altenbögger in Herdecke.

Die Begegnung des Vierten mit dem aktuell Zweiten – Herne legte am vergangenen Samstag einen 29:24-Sieg in Oberaden vor und verdrängte zumindest bis Donnerstag Altenbögge vom ersten Platz – wurde bekanntlich wegen des Sturmtiefs Sabine am Sonntag abgesagt. Die beiden Mannschaften einigten sich schnell auf den Donnerstag als Nachholtermin. Der Gastgeber sicher, um den in den sozialen Medien erzeugten „Druck auf dem Kessel“ zu halten. So hatte HSG-Trainer Stephan Hellwig in der vergangenen Woche betont: „Wir machen keine Gefangenen, nur Punkte zählen.“ Beim RSV geht man die Sache deutlich entspannter an. „Wir sind darauf eingestellt, uns strecken zu müssen“, meinte RSV-Coach Jens Schulte-Vögeling vor der ursprünglichen Ansetzung. Schon die Unentschieden gegen Gladbeck (27:27) und in Brechten (23:23) oder gar der dramatische 30:27- Kampfsieg über Aplerbeck am vergangenen Spieltag hätten die Mannschaft gefordert. Gewarnt ist der RSV. Die HSG schlug Herne in der Halle Bleichstein mit 25:24. Herdecke stellt eine sehr junge Mannschaft, die aus einer Bundesliga-A-Jugend entstanden ist, lange zusammenspielt und einen Durchmarsch aus der Kreisliga hinter sich hat. Erfahrene Spieler stehen beim Gastgeber mit Torwart Dominik Formella und Rückraumspieler Timm Höntsch ebenfalls im Kader. Schulte-Vögeling schätzt die Mannschaft stark ein. Sie hätten sich schließlich in ihrem ersten Landesligajahr gleich im oberen Tabellenbereich platziert. Das Hinspiel gewann der RSV aber deutlich mit 28:22. Entgegen der Befürchtungen Schulte-Vögelings, dass die Personalsituation bei einem Nachspieltermin nicht so rosig sei, tritt der RSV heute Abend in Bestbesetzung an.