Dennis Geckert ist einer der angeschlagenen Akteure beim RSV vor der Pokal-Vorrunde - Foto: BaurDie Ferienpause in der Landesliga endet für den RSV Altenbögge schon am Sonntag. Allerdings steht nicht ein Meisterschaftsspiel an, sondern eine Pokalrunde auf dem Programm. In der Kreissporthalle Hattingen treffen ab 12 Uhr die beiden Verbandsligisten TuS Hattingen und TuS Bommern sowie die Bönener in einer Vorrundengruppe des Pokals des Handballverbands Westfalen (HVW) im Modus „Jeder gegen jeden“ aufeinander. „In den DHB-Pokal kommen wir ja nicht“, geht RSV-Coach Tino Stracke die Sache gelassen an.

Die Altenbögger haben sich als Gewinner des Kreispokals für den Wettbewerb qualifiziert. Die Sieger der vier Vorrunden bestreiten am 25. November die Endrunde. Doch so weit haben sich die Bönener mit dem Thema gar nicht groß befasst. Sie gelten schließlich als Außenseiter in ihrer Dreierrunde. „Wir wollen den Tag nutzen, um uns wieder einzuspielen und in unseren Rhythmus für die weitere Saison reinzukommen“, sagt Stracke. In den Ferien haben er und Trainerkollege Florian Warias seinen Schützlingen frei gegeben. Erst am Donnerstag absolvierten alle die erste Einheit. Die Altenbögger zählen schließlich viele angeschlagene und verletzte Akteure, die so eine dringend benötigte Pause erhielten. Großartig verbessert hat sich die Personalsituation seit dem vorerst letzten Liga-Auftritt am 22. Oktober allerdings nicht. Die Bönener werden auf Spieler aus der zweiten Mannschaft zurückgreifen, und dennoch nicht alle Kaderplätze vollbekommen. Dabei wären Alternativen durchaus sinnvoll, denn den RSV erwartet ein zwar kurzes und kompaktes, aber auch sehr knackiges Format. Die Begegnungen dauern zweimal 20 Minuten, die Bönener treten direkt hintereinander gegen Bommern (13.30 Uhr) und Hattingen (15 Uhr) an, haben dazwischen nur eine kleine Verschnaufpause. „Das wird eine kleine Konditionseinheit“, sagt Stracke, der sich mit seinem Team die beiden Gegner anschauen wird, die in der ersten Partie des Tages gegeneinander spielen. Stracke und Warias werden versuchen, die Einsatzzeiten ihrer Akteure möglichst gleichmäßig zu verteilen. Die Liga, in der der RSV als Neunter nach unten schauen muss, sei schließlich wichtiger als der Pokal, betont Stracke.