Dennis Geckert spielte nach langer Zeit durch, half Bradtke aus dem Spiel zu nehmen und erzielte sieben Tore - Foto: ArchivLandesliga: ASC Dortmund – RSV Altenbögge 23:24 (11:14). Schwer ins Spiel seien beide Mannschaften gekommen, meinte RSV-Trainer Tino Stracke.

Nach 18 Minuten stand die Partie 5:5. Da standen die Gäste übrigens nur noch zu sieben Feldspielern in der Aplerbecker Halle. Felix Warias verletzte sich schon beim Warmmachen, Dominik Sü- rig nach fünf Minuten im Spiel. „Uns ist es gelungen, deren Mittelmann, Marc-Andre Bradtke aus dem Spiel zu nehmen“, lobte Stracke seine beiden Terrier Dennis Geckert und Lukas Florian, die mit jeweils sieben Toren auch die erfolgreichsten Altenbögger waren. „Gecki sollte ja nach langer Pause eigentlich nur wieder reinschnuppern, musste dann aber 50 Minuten ran“, erklärte sein Coach. Kurz vor dem Seitenwechsel warfen Florian, Philipp Isenbeck und Geckert einen Dreitorevorsprung heraus. Der schmolz zwar direkt nach der Pause auf 13:14 (33.) zusammen. Danach aber setzte sich der RSV sogar auf sechs Tore auf 15:21 (44.) ab. „Das war auch notwendig, da uns ab der 45. Minute die Luft ausging“, sagt Stracke. „Wir haben das Spiel dann endlich mal über die Zeit gebracht.“ Dortmund sei aber auch nichts eingefallen. „Ich freue mich, dass die Jungs sich endlich einmal belohnt haben“, meinte ein heiserer Stracke nach dem Auswärtsieg. „Dankbar wird uns auch Ahlen sein“, fügte Altenbögges Coach schmunzelnd hinzu. Der Tabellenführer ließ wie der Verfolger Federn beim 24:31 in Dorstfeld.